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Grausam...

Das KZ Natzweiler-Struthof war ein Straf- und Arbeitslager der Nationalsozialisten nahe dem Ort Natzweiler im Elsass, etwa 55 km südwestlich von Straßburg, 8 km vom Bahnhof Rothau entfernt, auf einem Gipfel der Vogesen in 800 m Höhe. Der Standort wurde von Hitlers Architekt Albert Speer wegen der dortigen Granitvorkommen selbst festgelegt. Im September 1940 wurde beschlossen, in 800 m Höhe am Nordabhang des Felsens Louise ein Konzentrationslager einzurichten. Die Gefangenen hofften, bis zum Jahresende befreit zu werden. Doch es kamen ständig Gefangenentransporte von Gefängnissen aus Epinal, Nancy, Belfort... Das Lager, das ursprünglich für 4000 Gefangene gebaut wurde, war bald mit 7000 Gefangenen überfüllt. 22.000 kamen um. Die Gefangenen mussten, mit kargen Mahlzeiten bedient, in den umliegenden Steinbrüchen für Speers geplante Monumentalbauten arbeiten. Wurden sie körperlich zu schwach, wurden sie hingerichtet und in einem Krematorium verbrannt. Es gab hierbei mehrere Arten der Hinrichtung: Tod durch Genickschuss (praktiziert in eigens dafür gebauten Räumlichkeiten) und Tod durch Erhängen. Beim Erhängen gab es wieder zwei Varianten: Bei geheimer Hinrichtung wurde die Person auf einen Schemel gestellt, der dann weggestoßen wurde. Das Genick brach und der/die Betroffene starb sofort. Bei öffentlichen Hinrichtungen, speziell zur Abschreckung, mussten sich die Todeskandidaten auf eine Falltür stellen. Der Strick um den Hals wurde vorher bereits angezogen, so dass das Genick nicht brach. Die langsam öffnende Falltür verursachte dann einen schrecklichen Erstickungstod, der sich über mehrere Minuten hinzog.

Quelle: Natzweiler

Die Vergangenheit kennen - die Zukunft gestalten.

August Hirt wurde 1936 als Professor für Anatomie an die Universität Greifswald berufen und arbeitete nach einer Zwischenstation in Frankfurt am Main seit 1941 an der so genannten Reichsuniversität Straßburg. Unter der Schirmherrschaft der Stiftung Ahnenerbe legte August Hirt ab 1943 eine „Schädel- und Skelettsammlung“ an. Von Heinrich Himmler dazu ermächtigt, ließ er im Konzentrationslager Auschwitz von seinem Mitarbeiter, SS-Hauptsturmführer Bruno Beger, 115 Häftlinge aussuchen. Die Opfer wurden anthropometrisch vermessen und ihre persönlichen Daten festgehalten. Anschließend ließ er sie in der Gaskammer des Konzentrationslagers Natzweiler-Struthof von Josef Kramer ermorden. Die Absicht, die Skelette für eine Sammlung zu präparieren, wurde nicht verwirklicht. Diese Sammlung sollte anthropologischen Studien dienen und den Nachweis der Höherwertigkeit der nordischen Rasse erbringen. Die Leichen wurden nach der Befreiung Straßburgs auf dem örtlichen Jüdischen Friedhof beigesetzt. Hirt erprobte auch Kampfgase an Menschen und tötete über 80 Häftlinge des genannten Konzentrationslagers. Nach der Befreiung Straßburgs Ende November 1944 floh August Hirt nach Tübingen und beging im Juni 1945 im Schwarzwald Suizid.

Quelle: August Hirt

„Gegenwart und Zukunft können ohne die Vergangenheit nicht existieren“

„Die Schatten der Vergangenheit dürfen nicht die Zukunft verdunkeln"

Grausam.

Das ist nur ein Auszug, ein kleiner Teil von dem, was früher war.
Wie ich drauf komme?
Wir sind heute in das Konzentrationslager Natzweiler gefahren und als ich dort war schnürte sich mir die Kehle zu.
Schon bei der Ankunft fällt einem sofort das große Eingangstor, das mit Stacheldraht umzäunt ist, ins Auge.
Dieser Ort ist einfach nur grauenhaft für mich gewesen. Wenn man sich mal vorstellt, dass das alles erst rund 65 Jahre her ist, glaubt man es kaum.
Immerwieder habe ich mich gefragt warum Menschen so etwas Grausames tun, warum sie andere Menschen wie Abschaum, wie Ungeziefer behandeln. Doch eine Antwort gibt es darauf wohl nicht.
Wenn man selbst an dem Ort ist, an dem alles passierte, dreht sich einem fast der Magen um. Das war zumindest bei mir so. Und ich konnte es auch nicht vermeiden zu weinen, ich habe geweint, weil ich an das Leid der Menschen gedacht habe. Ich habe geweint, weil ich meine Gefühle nicht verstecke. Auch wenn Tränen im Endeffekt nichts wieder gut machen können, so sind sie doch ein Zeichen von Respekt und Einfühlsamkeit, meiner Meinung nach.
Unser Lehrer, der schon einige Male mit Klassen dort war, zeigte und erklärte uns Aufbau, Struktur und Funktion des KZs. Er stellte uns vor nackte Tatsachen, wenn auch manchmal recht ominös.
Ich habe heute zum ersten Mal ein KZ gesehen und was dort in mir vorgegangen ist, kann ich wohl kaum in Worte fassen. Dieses Spüren, Fühlen, Erleben,... das kann niemand beschreiben. Auf jeden Fall weiß ich, dass es mir danach ziemlich schlecht ging bis ich gegen Abend mit einigen Leuten drüber geredet hab.
Unter anderem auch mein Freund, der immer für mich da ist, wenn ich ihn brauche. Wir haben nochmal drüber geredet und uns zusammen die Bilder vom KZ angeschaut. Er gab mir solche Kraft... ich weiß nicht, was ich ohne ihn machen würde. Er ist ein wahrer Engel...

Teddy, danke, dass du für mich da bist. Danke, dass du mir zuhörst und danke einfach dafür, dass es dich gibt!
Ich brauche dich und liebe dich über alles!<3

Danke auch an meine Freunde, die für mich da waren, ihr bedeutet mir riesig viel und ich weiß, dass ich mich auf euch verlassen kann!

"Lehren aus der Vergangenheit als Verpflichtung für die Zukunft"

1 Kommentar 15.6.07 00:28, kommentieren

Endlich Wochenende <3

 

 

Man, man, man. Bin ich fertig.
Ich hatte die letzte Woche im Durchschnitt vielleicht so um die
3-4h Schlaf pro Nacht. Und die Woche davor war auch nicht sonderlich besser.
Langsam frag ich mich wirklich woher ich die ganze Energie aufbringen kann um immernoch durchzuhalten.
Na gut, bestimmt war ein entscheidender Faktor der ganze
Koffein, der meinen Körper zu solchen Wundertaten befähigte, aber ich denke auch, dass es auch zu einem großen Teil an meinem Teddy lag, der nämlich immer für mich da war und mir geholfen hat, wo er konnte.
Auf jeden Fall kann ich sagen, dass ich jetzt noch immer müde von der letzten und vorletzten Woche bin. -.-
Naja, ich kenne auch keinen, der so krank ist und bis um 4 Uhr morgens (oder noch länger) eine Präsentation vorbereitet oder auf eine Arbeit lernt.
Aber damit hab ichs noch lang nich hinter mir, denn am Wochenende gehts grade mal so weiter. Ich schreibe nämlich am Montag schon wieder
Chemie und dafür muss ich einiges lernen.
Außerdem muss ich morgen früh noch
austragen gehen, wobei mir mein Teddy zum Glück hilft <3 ich denke ich wäre schon lange ohne ihn kollabiert.
Meine
Mutter stresst auch schon wieder rum, das nervt mich ziemlich arg. Was mich derbe ankotzt is, des sie an meinen PC geht und hier irgendwelche Sachen speichert und an meinen Einstellungen rumhantiert. Außerdem kauft sie mir auch alles nach, jetzt hat sie sich das gleiche Paar Schuhe wie ich (nur nich in schwarz sondern weiß -.- ) geholt. Außerdem hört sie noch das gleiche wie ich und versucht so zu reden wie ich. Manchmal könnt ich meinen die will mich krankhaft nachmachen um mit mir zu reden oder sonstwas. Aber damit macht sie sich lächerlich.
Sie macht sich generell mit Vielem lächerlich. Am schlimmsten sind ihre Verbote und ihre
"Mutter-Logik". Das heißt sobald das Kind den Mund aufmacht ist alles, was rauskommt, weniger wert als das, was die Mutter sagt.
Und was mich auch noch stört (ich weiß, mich nervt ziemlich viel) ist, dass ich
geheimhalten muss, dass ich einen Freund habe. Ich muss es geheimhalten, da sie es nicht tolerieren würde (er ist 20 -> somit zu alt) und ich dann nur "begrenzte Möglichkeiten" (-> Ausgehzeiten,Übernachtungen, ... bla) hätte.
Ich würde gerne ein gutes Verhältnis zu ihr aufbauen, doch mit ihr kann man einfach nicht reden. Immer wird man ständig angemuckt und immer gibt es irgendwas, was gerade nicht passt. Dann hört man sich ständig
Vorträge an und wird noch sauerer, als man eh schon ist, wenn man übermüdet ist.
Ich kann es nicht verstehen, warum ihr das Alter so arg etwas ausmacht. Zwischen uns liegen ungefähr
3,5 Jahre Altersunterschied. Als ich mich mal etwas umgehört habe, haben mir alle bestätigt, dass sowas vollkommen normal ist und, dass der Altersunterschied auch nicht zu groß sei.
Es pisst mich einfach an, dass meine Ma das nicht einsehen will. Und außerdem, dass sie so ein Sturkopf ist, mit dem man absolut nicht reden kann.
Was mich auch noch ziemlich nervt ist, dass ich ein dummer Schüler bin. Schüler verdienen so gut wie kein Geld und können sich kaum mal was leisten -.- Ich versuch jetzt nen
Ferienjob zu kriegen um das Geld zusammenzukriegen, das ich für den Führerschein brauche, den ich im Winter machen will.
Naja, langsam aber sich hab ich mich dann jetzt mal ausgekotzt =)
Es geht mir schon gleich ein bisschen besser, obwohl ich immernoch müde wie die Sau bin ;D
Und Chemielernen hab ich jetzt auch noch vor mir.
Na ganz klasse.
Aber ich habe schon einen Lichtblick =) Denn um 18 Uhr bin ich auf dem
Weg zu meinem Teddy :] und dann kann ich den Abend noch mit ihm verbringen, denn mich zerreißt es schon wieder fast vor Sehnsucht.
Das is sowieso genial,... wenn ich bei ihm bin vergesse ich alle meine Sorgen und mir geht es einfach nur gut. Und auch wenn wir uns nur einen oder zwei Tage nicht gesehen haben, kommt es mir vor, als ob wir eine Ewigkeit getrennt
waren.
Das Beste wäre immernoch ein...

 

Aber was nicht ist, kann ja noch werden. :]
Ich freu mich aber schon auf ein relativ
entspanntes Wochenende (bis auf das Chemielernen) und auf viel Zeit mit meinem Teddy. <3
Ich liebe dich mein Engel <3


Lieb' euch auch, keine Angst ;D
(könnt ihr jetz beachten - müsst ihr aber nicht ;P)

Schönes Wochenende <3

1 Kommentar 22.6.07 16:42, kommentieren